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Freinacht 2018

Als Freinacht wird die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai bezeichnet. Der Brauch der Freinacht ist im süddeutschen Raum verbreitet, besonders in Bayern. Darüber hinaus ist die Freinacht auch in den angrenzenden Ländern Österreich und Schweiz bekannt. Besonders im ländlichen Bereich war und ist es in dieser Nacht verbreitet, dass Jugendliche ihren Mitbürgern Streiche spielten. Viele Bräuche der Freinacht ähneln denen der Walpurgisnacht, die in der gleichen Nacht gefeiert wird.

Die Freinacht: immer vom 30. April auf den 1. Mai

Die Freinacht hat in der heutigen Zeit jedes Jahr einen fest wiederkehrenden Termin: Die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai wird als Freinacht bezeichnet. In der Vergangenheit wurden diverse Nächte - meist vor hohen Feiertagen - mit dem Titel Freinacht versehen. Diese Bezeichnung hat sich im Lauf der Zeit überholt und ist in Vergessenheit geraten. Nur für die Nacht von April auf Mai hat sich der Begriff der Freinacht erhalten.


Harmlose Scherze im bäuerlichen Umfeld

Brauchtumsgemäß wurde die Freinacht in früheren Zeiten dazu genützt, den all zu schlampigen Nachbarn zu mehr Ordnung um das (bäuerliche) Anwesen anzustoßen. So wurden von den jungen Burschen, hauptsächlich in den ländlichen Gebieten, unaufgeräumte Gegenstände aufgesammelt und am Dorfplatz, gut sichtbar für die Kirchgänger am darauffolgenden Feiertag, zum Abholen bereitgestellt. In früheren Zeiten landete in der Freinacht auch das ein oder andere unachtsam abgestellte Pferde- oder Ochsenfuhrwerke auf dem Hausdach. Zuerst wurde das hölzerne Fuhrwerk (z. B. ein Heuwagen) auseinandergebaut, um anschließenden auf einem Stall- oder Scheunendach wieder zusammengesetzt zu werden.


Freinacht heute: zwischen Scherz und Vandalismus

Seit einigen Jahrzehnten ist der Brauch der Freinacht jedoch ziemlich verkommen. Von manchen Jugendlichen wird die Freinacht hauptsächlich als Freibrief für Sachbeschädigung und Vandalismus angesehen. Gesprengte Briefkästen, verkratzte Autos oder abgetretene Außenspiegel, Eierwürfe gegen Fassaden oder ausgehobene Gullydeckel - für derart üble "Scherze" bringt weder die Polizei noch die Betroffenen Verständnis noch Humor auf.


Die Freinacht bedeutet für die Polizei mehr Einsätze

Die Polizei rechnet besonders in Süddeutschland jedes Jahr zur Freinacht mit einem stark erhöhten Einsatzaufkommen. Allein in Bayern dürfte die Freinacht für die Ordnungshüter jedes Jahr über tausend zusätzliche Freinacht-bedingte Einsätze bedeuten.


Ein Großteil der Einsätze spielt sich im Umfeld von Feiern und Festen zur Freinacht ab. In den meisten Fällen wird die Polizei in der Freinacht wegen Ruhstörung gerufen. In der Nacht zum 1. Mai sind die Beamten aber auch mit dem Tatbestand der Sachbeschädigung, Körperverletzung konfroniertert sowie mit alkoholisierten Fahrzeugführern.


Die Polizei appeliert jedes Jahr an die Bürger zu friedlichem und rücksichtvollem Verhalten in der Freinacht. Harmlose und gefahrlose Scherze in der Freinacht, die im Brauchtum verankert sind, werden von der Polizei in der der Regel als problemlos angesehen. Seine Grenzen findetet das Freinacht-Treiben allerdings sehr schnell, wenn fremdes Eigentum mutwillig beschädigt oder zerstört wird! Auch bei "Scherzen", bei denen Menschen gefährdet werden, versteht die Polizei keinen Spaß! In diesem Sinn appelliert die Polizei jedes Jahr an die Vernunft der Feiernden unter dem Slogan: "Brauchtum ja - Straftaten nein!"


Freinacht, gleicher Termin wie Walpurgisnacht

Die Freinacht wird in einigen Regionen auch als Hexennacht bezeichnet. Dieser Name ist schon sehr deutlich an Walpurgisnacht (Infos zur Walpurgisnacht) angelehnt, die in der gleichen Nacht gefeiert wird. In vielen Regionen ähneln sich das Brauchtum der Freinacht und der Walpurgisnacht (Infos zur Walpurgisnacht) , schließlich haben beide Bräuche haben im Volksglauben an Hexen und bösen Geistern ihren Ursprung.


Termine Freinacht:


Freinacht 2015: Donnerstag, 30. April
Freinacht 2016: Samstag, 30. April
Freinacht 2017: Sonntag, 30. April
Freinacht 2018: Montag, 30. April
Freinacht 2019: Dienstag, 30. April
Freinacht 2020: Donnerstag, 30. April
Freinacht 2021: Freitag, 30. April
Freinacht 2022: Samstag, 30. April
Freinacht 2023: Sonntag, 30. April

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